Opposition! Für Berlin.

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Auf Schatzsuche im Kiez

September 6th, 2011

Im Kiez gibt es viel zu entdecken, und jetzt noch mehr. Ist das eine Schnipseljagd? Dann jedenfalls ganz ohne Schnipsel. So geht’s: Die Koordinaten verraten vier Orte. An diesen vier Orten sind kleine Caches (hier Fotodosen) versteckt. Zwei, drei Worte sollen dabei helfen, vor Ort fündig zu werden.

In den Caches befindet sich jeweils ein Stück Papier, mit einem ganz kleinen Slogan, der auf grüne Ziele hinweist. Auf dem Papier kannst Du einen Hinweis darauf hinterlassen, dass Du da warst.

In den Papier-Hinweisen sind jeweils zwei Buchstaben markiert. Die Buchstaben ergeben zusammengesetzt ein Lösungswort. Das mailst Du mir einfach an: stefan.gelbhaar@gruene-berlin.de – und dann wird ausgelost. Und zwar ein leckerer Einkaufsgutschein für den Karlshorster Bioladen.

In jedem Cache versteckt sich eine Einladung zu einem Chillen und Grillen – bei dem Du dann ganz herzlich willkommen bist.

Sooo…und hier die Koordinaten und Hinweise. Viel Spass!

Cache Rummelsburger Bucht: 52°, 29′, 44” N 13°, 28′, 51” O

Mit Blick aufs Wasser am hinteren Stegesrand ich den Schatz gleich fand.

Cache Karlshorst: 52°, 28′, 52” N 13°, 31′, 36” O

Der Bahnsteig oberhalb, das Fahrrad darunter, in zwei Meter Höhe hinten, ja, da find’sten.

Cache Karlshorst II: 52°, 29′, 9” N 13°, 32′, 20” O

Historisch ists hier, nimm den Eingang gleich rechts, aber Du kannst von innen wie von außen fündig werden.

Cache Friedrichsfelde: 52°, 28′, 52” N 13°, 31′, 36” O

Auf der Brücke steh ich hier, schau dem Wasser nach, wie es entschwindet, linker Hand von mir, im grünen Stahl, da steckt er.

Zur Info für Profis: Die Caches sind am 5.9. gelegt worden, und nun auch bei Geocaching.com registriert. An alle: Viel Spass und Glück beim Suchen und Heben der Kiezschätze. :-)

A100 stoppen – A100 abwählen! Rad-Skater-LKW-Demo

August 26th, 2011

Es gilt: Am 18.9.2011 kannst Du mit Deiner Stimme die A100 abwählen. Darauf weist das Aktionsbündnis “A100 stoppen” mit einer Rad-Skater-LKW-Demo am Samstag, den 27.8.2011 hin. Das Aktionsbündnis sind etwa die BI Stadtring Süd, der BUND, der Nabu, der VCD und Bündnis 90/ Die Grünen Berlin.

Die Demonstration beginnt um 14 Uhr an der Elsenbrücke in Treptow.

Beteiligt Euch – es geht um unsere Stadt. Ich werde nach dem Besuch des Wasserfestes und Teilnahme am Drachenbootrennen auf der Rummelsburger Bucht zur A100-Demo hinzustoßen. Der Kampf gegen die A100 ist ein Kampf für unsere Stadt. Nicht nur die direkt betroffenen Gebiete, ganz Berlin wird von der A100 in Mitleidenschaft gezogen: Anderswo werden Ressorucen fehlen, um Verkehrsprojekte anzustoßen, die Unfallgefahren steigen, mehr Staus sind prognostiziert, unsere Straßen werden von LKW-s, die durch die Stadt abkürzen und Maut sparen, in heftige Mitleidenschaft gezogen. Und und und…

Mehr Informationen zur Demonstration findest Du hier: http://gruene-berlin.de/termine/a100-abw%C3%A4hlen

Podiumsdiskussionen zur Wahl

August 24th, 2011

Danach ist davor. Einer gelungenen Diskussionsrunde auf Einladung der Katholischen St.-Marien-Kirche Karlshorst im vollen Gemeindesaal folgt das nächste Aufeinandertreffen der Direktkandidaten für Karlshorst, Friedrichsfelde-Süd und Rummelsburger Bucht.

Einlader ist der Bürgerverein Karlshorst: “Am Mittwoch, 31. August haben Sie im Hotel Mit-Mensch (Liepnitzstr. 21) ab 19.00 Uhr die Möglichkeit sich ein eigenes Bild von den Personen und den von ihnen vertretenen Inhalte zu machen.” In St. Marien ging es von Flüchtlingspolitik über Mieten bis zu Kita, Schule, auch Verkehr und Stadtentwicklung waren gewichtige Themen, etwa die Erhaltung des Regionalbahnhofs Karlshorst, für den sich die Bündnisgrünen stark machen.

Ein paar Eindrücke hier.

Heraus zum Solaren Sonnabend

August 18th, 2011

Entspannt genießen an der Rummelsburger Bucht: Mit Trommelperformance der Green-Igelz, Heureka-Erlebnissen mit dem externer LinkExtavium Potsdam, Solarspiele für Kinder mit René und Stephan, Elektrofahrräder zum Ausprobieren mit externer LinkRadelkowski,Naturerlebnisse mit dem externer LinkNABU, der externer LinkUmweltkontaktstelle und der externer LinkNaturschutzstation Malchow, Solarboot fahren über die Rummelsburger Bucht, Roadshow für Erneuerbare Energien mit externer LinkEurosolar, externer LinkSolarbasis und der Energiewende AG, Hüpfburg – und einem reichhaltigen Angebot an Biospeisen und -getränken des externer LinkRestaurants „Am Kuhgraben“, last but not least: interessante Diskussionen, Politik, Infostände (z.B. externer LinkBISS, externer LinkEWS Schönau) uvm. – heraus zum Solaren Sonnabend.

Schön war es, das Wetter war wie bestellt. Drachenboottraining vorneweg. Und dann gute Gespräche zur Entwicklung der Rummelsburger Bucht, zur Schulsituation, zur A100 und wie man sie stoppen kann, zum Solarboot und Biowürsten, und auch einfach so. Auch Renate Künast musste bei der Super Stimmung einfach länger bleiben als es der Terminplan eigentlich erlaubte. Ein toller abendlicher Sonnenuntergang bei entspannter Musik – Wahlkampf kann auch einfach toll sein.

 

Entwickeln, oder durchwurschteln? Karlshorst West – es ist viel drin!

August 6th, 2011

Das Gebiet Karlshorst West. Eine Industriebrache geht Richtung Zukunft – aber welche Zukunft?  Der SPD-Stadtrat Andreas Geisel hat mit dem Planentwurf 11-47a die bisherigen Planungen des Bezirksamtes vorgelegt. Geisel erklärt diesbezüglich: “Neben Gewerbeflächen entlang des Blockdammwegs sind attraktive Wohnbauten sowie abwechslungsreiche Grünflächen geplant. Wichtig ist uns, den neuen Kraftwerksstandort verträglich in die städtebauliche Struktur einzubinden und die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten.”

Also alles in Butter? Oh nein, meinen Bürger aus Karlshorst und Rummelsburg, und schreiben beispielsweise: “Eine Umsetzung des aktuellen Bebauungsplanentwurfs hätte demgegenüber die durch Bürgervertreter legitimierte zwangsweise Inkaufnahme weiterer Altlasten für künftige Generationen zur Folge. Eine heute einmalige Chance wäre damit vertan. Dies zuzulassen liegt jedoch weder im Interesse der Lichtenberger Bürgerinnen und Bürger, noch wäre es Ausweis einer auf optimale Zukunftschancen hin ausgerichteten verantwortlichen Bezirkspolitik.

Ein Autorenpapier von Jörn Kreutel mit Entgegnungen auf die bisherigen Planungen finden Sie hier. Die Planungen des Bezirksamtes finden sich auf der Webseite Karlshorst-West.de.

Die bisherigen Planungen weisen diverse Schwachstellen auf. So lässt etwa die Begründung zum Planentwurf die Einbeziehung der benachbarten Stadträume stark vermissen. Das Gebiet an der Nalepastraße wird zwar mehrfach beschreibend genannt. Eine gemeinsame Entwicklung und Einbeziehung des Gebiets mit dem ehemaligen Rundfunkhaus ist dennoch nicht mal rudimentär angedacht. Der Hinweis einer Bürgerin im Planverfahren, doch die verstärkte Zusammenarbeit mit dem Bezirk-Treptow-Köpenick zu suchen, wurde mit dem Hinweis auf die förmliche Behördenbeteiligung in einem Satz weggewischt. Dutzende von Gutachten können jedoch nicht ersetzen, wenn eine Idee fehlt. Ideen aber hat etwa Jörn Kreutel mit seinem Papier auf den Tisch gelegt.

Tierpark Friedrichsfelde gehört in die 1. Reihe

August 1st, 2011

Der Amtierende, Klaus Wowereit, kommt zur Wahlkampfvisite in den Tierpark - das Wahlversprechen von 2006, die Zukunft des Berliner Tierparks durch einen Zuwendungsvertrag mit klaren Vorgaben zu sichern, hat er nicht eingehalten. Das seit 2007 vorliegende Zukunftskonzept, das den Tierpark mit kleineren Tierbeständen und zeitgemäßen Anlagen attraktiver und wirtschaftlicher machen sollte, haben er und sein Senat nicht durchsetzen können, teilte die tierschutzpolitische Sprecherin der Bündnisgrünen, Claudia Hämmerling, der Presse mit.

Die Finanzierung des Tierparks ist weiter ungesichert. Im Dezember 2010 wurde die “Stiftung der Freunde der Hauptstadtzoos” gegründet, mit der sich einige Hoffnungen verbinden. Doch nun droht Ungemach. Denn im Juli 2011 wurde die “Stiftung Zooligischer Garten Berlin” gegründet. Soweit, sogut. Aufmerken lässt jedoch, dass mit Eberhard Diepgen, Bürgermeister aD, die gleiche Person in den führenden Gremien vertreten ist. Diepgen betonte dann auch sogleich die Unbedenklichkeit die Dopplung der Stiftungen und führte  formal-juristische Gründe für die Vorgehensweise an. Die dann jedoch kundgetanen Gründe (langfristige Anlage von Spenden – in der Zoo-Stiftung) sind jedoch nicht sonderlich überzeugend.

Und selbst wenn: Es gibt keinen Grund, dass Eberhard Diepgen in beiden Stiftungen führend agieren muss. Eberhard Diepgen muss Farbe bekennen: Nur für den Zoo, oder gleichberechtigt für Tierpark und Zoo. In beiden Stiftungen zugleich, das führt zu Interessenskonflikten. Denn wie beantworten Sie die Frage: “An welche Stiftung soll ich denn spenden?”, Herr Diepgen?

Hoffest am Coppi

Juni 28th, 2011

Hoffest im Coppi-Gymnasium. Ausgelassene Stimmung. Zumindest vordergründig war nichts (mehr) zu bemerken von den Spannungen, wie sie die Berliner Zeitung im März 2011 beschrieb. Die Probleme hatten dann sogar die SchülerInnen der Sek II bewogen, das Thema in ihrer Schülerzeitung aufzugreifen. Sie wiesen darauf hin, dass der Konflikt zwischen Schulleitung und Lehrerkollegium sich insgesamt auf die Lernatmosphäre auswirke, und zwar nicht positiv. Davon war am Montag aber wenig zu spüren. Stattdessen Musik, Tanz, Sommerwetter à la carte. Kurz vor dem Ferienbeginn – so muss sein.

Zur Info: Das angesehene Karlshorster Gymnasium hat seinen Erhalt dem ersten erfolgreichen Bürgerentscheid Berlins im Jahr 2006 zu verdanken. Der Bezirk, voran die Bezirksbürgermeisterin Emmerich (Linkspartei), wollte 2005 das Gymnasium trotz hoher Anmeldezahlen schließen. Alle anderen Parteien positionierten sich gegen die Schließung. Die SchülerInnen demonstrierten für den Erhalt ihrer Schule – und setzten sich durch.

Webseite Coppi-Gymnasium * Pressespiegel zum Coppi-Gym * Coppi-Elternvertretung 2005 * Bilder vom Hoffest:

Vorstand des Bildungswerkes Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Juni 24th, 2011

Am Mittwoch, 22. Juni 2011, wurde ich von der Mitgliederversammlung des Bildungswerkes Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung (bei einer Gegenstimme) in den Vorstand gewählt. Danke für diesen großen Vertrauensvorschuss, das hat mich sehr gefreut. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Webseite des Bildungswerkes Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung