‘Offene Gesellschaft’

Mehr Deutschlandkarten im ZDF?

Dienstag, Februar 21st, 2017

 rede 

»Die AfD-Fraktion stört sich daran, dass in den “heute”-Nachrichten des ZDF oft eine Europa-Karte weitgehend ohne Landesgrenzen zu sehen ist, die vor allem die EU abbildet. Sie fordert in ihrem Antrag den Senat auf, etwa über den ZDF-Fernsehrat darauf hinzuwirken, dass in der “heute”-Hauptsendung um 19.00 Uhr “die geographische Erkennbarkeit der Bundesrepublik Deutschland durch weiteres Einblenden der Deutschlandkarte innerhalb Europas wieder gewährleistet wird”.« Der Antrag wird abgelehnt.

Redebeitrag zum Antrag »Deutschlandkarte in der Heute-Sendung des ZDF« nachlesen »

Plenum | Abgeordnetenhaus | 16.02.17 | dp

Herzlichen Glückwunsch, Siegfried Zoels!

Montag, Januar 23rd, 2017

Auf dem diesjährigen Neujahresempfang des Bezirksamts und der Bezirksverordneten-versammlung wurde Siegfried Zoels in Anerkennung der um den Bezirk Pankow erworbenen besonderen Verdienste mit der Bezirksmedaille geehrt.

Der 1941 geborene Kunst- und Kulturwissenschaftler übernahm 1989/90 politische Verantwortung und wurde als erster Vertreter der Bürgerbewegung Stadtrat für Inneres in Pankow – noch vor den ersten freien Wahlen. In der aus den 1990er Wahlen hervorgegangen Koalition aus SPD und Bündnis 90 wurde er stellvertretender Bürgermeister und Stadtrat für Jugend, Schule und Sport – bis 1992, blieb aber danach in der BVV Prenzlauer Berg aktiv.

Die Tradition der Runden Tische hat ihn nicht losgelassen und so  (mehr…)

Ihre Erststimme in Prenzlauer Berg

Montag, September 12th, 2016

Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn,
liebe Wählerinnen und Wähler,

der Prenzlauer Berg ist lebendig, offen und innovativ. Von überall her kommen Menschen und wollen genau hier zu Hause sein, arbeiten, studieren, ausgehen, eine Familie gründen oder ein Unternehmen starten. Darin erkenne ich mich wieder – als Jugendlicher, als die U-Bahn-Station Eberswalder noch Dimitroff hieß, als Student im Mauerpark, als Anwalt. Als Abgeordneter kümmere ich mich um den Wahlkreis Prenzlauer Berg Südwest seit einigen Jahren, im Frühjahr 2014 habe ich mein Büro in der Prenzlauer Allee 22 eröffnet.

Einmischen: Von Pflanzkübel bis Milieuschutz

stefan_micIch habe mich eingemischt: Hilfe für Geflüchtete organisiert, Pflanzkübel-Kiezgrün gegen einen CDU-Stadtrat verteidigt oder „Frischen Fisch“ mit auf den Spielplatz Teutoburger gebracht. Ich habe Partei ergriffen: z. B. in der Auseinandersetzung um die Kollwitzstraße 2; zusammen mit den Mieter*innen gegen Spekulanten; für Milieuschutz und gegen landeseigene Wohnungsbaugesellschaften um bezahlbare Mieten gekämpft – in der Knaackstraße gegen die Gewobag und den SPD-Staatssekretär im Aufsichtsrat; gemeinsam mit dem bündnisgrünen Stadtrat für bessere Spielplätze gearbeitet, verhandelt, geworben – für den Teute, die Marie, die Straßburger und jüngst für den Mauerpark.

Ansprechbar sein und unterstützen in den unterschiedlichsten Dingen, das erwarten die Menschen vor Ort. Dafür bin ich da. Und ich mache das ausgesprochen gern.

Global denken – vor Ort zusammen handeln

Ich will eine offene, progressive Gesellschaft, die alle mitnimmt. Das muss gelebt und entwickelt werden. Gerade in den letzten Monaten haben wir gezeigt, wie das geht: Beim unglaublichen Engagement für Menschen auf der Flucht sowohl in der Unterkunft in der Winsstraße als auch in der Straßburger Straße. Aber auch bei der Suche nach Wohnraum, beim Sprachunterricht, beim Familien-Kickerturnier oder bei Ausstellungen. Die Engagierten vor Ort ebenso wie die Spender*innen haben die neue Lebenslage für die geflüchteten Menschen trotz LAGeSo-Versagens erträglicher gemacht, ihnen ein Stück Lebensqualität zurückgegeben. Berlin geht eben nur zusammen.

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Kickern mit Geflüchteten und Nachbarn im Winskiez

Montag, April 11th, 2016

Am Samstag, 09. April fand verteilt auf fünf “Stadien” rund um den Papaladen in der Marienburger Straße (Väterzentrum) im Winskiez die 7. Kickermeisterschaft für Familien statt. Mit dabei waren fünf Teams aus der Notunterkunft in der Winsstraße, deren Startgebühr Stefan Gelbhaar gestiftet hat.

Gemeinsam kickern
Vier gewinnt!

Von Syrien nach Berlin – Hoffnung, Leid und Lebensfreude auf der Balkanroute.

Samstag, April 9th, 2016

Eine Foto-Ausstellung von Erik Marquardt

Erik_Marquardt_BildTrotz der Verzweiflung und Not der Menschen an der griechisch-mazedonischen Grenze in Idomeni, trotz aller Ungewissheit über ihre Zukunft und der Unklarheit, ob, wie und wann ihre Flucht von hier aus weitergehen kann, haben die Menschen in den Camps auch viel Hoffnung, Träume und Lebensfreude. Erik Marquardt, Fotojournalist aus Berlin, dokumentiert in Bildern, wie Menschen ihrer Not Abwechslung und Freude entgegensetzen.

Er hat flüchtende Menschen auf ihrem Weg von der griechischen Küste über den Balkan mehrmals begleitet und unterstützt. Dabei hat er den Weg der Flüchtlinge fotografisch festgehalten und sich intensiv mit der Situation auf der Fluchtroute und den Flüchtenden beschäftigt. Zuletzt war er Anfang April vor Ort und hat den Alltag in der Grenzregion um Idomeni mit der Kamera eingefangen und den Leuten vor Ort geholfen.

In einem Fotovortrag wird er die Probleme, Eindrücke und Erlebnisse auf der Fluchtroute darstellen und von seinen Erfahrungen und dem alltäglichen Leben der flüchtenden Menschen berichten. Die anschließende Diskussion wird moderiert von Stefan Gelbhaar.

Datum: Donnerstag, 14. April 2016
Uhrzeit: 18:30 (Einlass)
Ort: Wahlkreisbüro Stefan Gelbhaar, Prenzlauer Allee 22, 10405 Berlin

Zur Person:
Erik Marquardt (* 20. Oktober 1987 in Neubrandenburg) ist ein deutscher Fotojournalist und Politiker. Er war Sprecher der Grünen Jugend, der Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen. Seit November 2015 ist Marquardt Mitglied des Parteirats von Bündnis 90/Die Grünen. Beim Bundeskongress im November 2015 konnte Marquardt aufgrund der Altersgrenze nicht erneut kandidieren. Seine Schwerpunkte sind Migrations-, Bildungs- und Wissenschaftspolitik. Momentan arbeitet er zum Thema Flucht und Migration. Weitere Informationen: http://www.erik-marquardt.de

2. OFFENER IT-GIPFEL – #2OITG

Donnerstag, November 19th, 2015

OFFENHEIT, INNOVATION & GESELLSCHAFT

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Die grüne Bundestagsfraktion und die grüne Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin diskutierten mit zahlreichen Gästen über „Offenheit für Innovation“.

Am Vortag des Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung stand das Thema Offenheit (Openness) im Zentrum der politischen Debatte um die Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft. Offenheit hat die technische Entwicklung des Netzes und der Digitalisierung, wie wir sie heute kennen, erst ermöglicht: Ob Open Source, Open Data, offener Staat oder offene Netze, eine vitale digitale Gesellschaft und innovationsfähige Wirtschaft brauchen Freiheit und Transparenz.

Der 2. Offene IT-Gipfel war als offene und dialogische Konferenz konzipiert. Diskutiert wurde über Themen wie Offener Staat, Open Source, Offene Standards, Offene Stadt, Open Content, Open Access, Open Educational Resources etc.. Was bedeutet das für die parlamentarische Arbeit in Bund und Land?

Der Workshop »Offene Stadt – Räume für digitale und kreative Innovation« wurde von Stefan Gelbhaar moderiert.

Fotos von der Veranstaltung anschauen »»

Agora Athen – wie steht es um die Wiege der Demokratie?

Donnerstag, Oktober 16th, 2014

DSCF1639Bericht und Fazit zur Informationsreise des „Ausschusses für Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien“ nach Athen vom 5. bis 8. Oktober 2014 mit den Abgeordneten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Stefan Gelbhaar und Andreas Otto:

AUSGANGSSITUATION IN GRIECHENLAND

Folgende Zahlen verdeutlichen die Auswirkungen der großen wirtschaftlichen Krise Griechenlands: knapp 30Prozent Arbeitslosigkeit, unter den Jugendlichen sogar bis zu 50 Prozent. Die Griechinnen und Griechen müssen ihren Alltag mit bis zu 40 Prozent Vermögensverlusten managen, können Kredite nicht zurückzahlen und sind auf finanzielle Unterstützung aus dem Kreis der Familie angewiesen. Für diesen Herbst zeichnen sich jedoch erstmals seit Beginn der Krise leichte wirtschaftliche Verbesserungen ab. Die EU-Rettungsprogramme laufen aus und derzeit finden letzte Kontrollen durch die Troika aus Vertretern der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds statt.
Wie es danach weiter geht, ist offen.

BESUCH DES ABSCHIEBELAGERS AMYGDALEZA

Griechenland ist als Staat an der EU-Außengrenze erstes Ziel von Flüchtlingen aus dem Nahen und Mittleren Osten. Viele Tausende versuchen jeden Monat die türkische Grenze auf der Flucht vor politischer Unterdrückung oder mit der Hoffnung auf ein besseres Leben zu überschreiten. Die griechische Regierung versucht mit Hilfe von FRONTEX die meisten davon abzuhalten. Weil der Landweg weitestgehend versperrt ist, sterben immer wieder Menschen bei dem Versuch, griechische Inseln auf dem Seeweg zu erreichen. Diejenigen, die Griechenland erreichen, werden von einer „Behörde für Erstaufnahme“ registriert und durchlaufen ein Asylverfahren.

DSCF1782Wegen der Nachrichten über permanente Menschenrechtsverletzungen hatte die Berliner Delegation auf bündnisgrünen Vorschlag hin darum gebeten, ein Flüchtlingslager besuchen zu können, was für das Abschiebelager „Amygdaleza“ im Norden Athens ermöglicht wurde. Die Situation der etwa 1700 Männer in diesem Gefängnis stellte sich als äußerst bedrückend dar. Die meisten stammen aus Pakistan, Afghanistan und Nordafrika, es werden ausschließlich Männer in diesem Lager festgehalten. Nach Ablehnung ihrer Asylanträge müssen sie in der mit dreifachem Stacheldraht umzäunten Einrichtung nach offizieller Auskunft bis zu 18 Monate auf die Abschiebung in ihre Heimatländer zubringen.
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Erster Futropolis-Preis für “Benutzte Gegenwart”

Montag, Oktober 6th, 2014
benutzte Gegenwart

Die Skulptur „Benutzte Gegenwart“ im Mauerpark

Futropolis ist eine neue Initiative in Berlin und beschäftigt sich mit der Zukunft der Stadt.
Berlin ist eine der weltweit lebendigsten Städte, von der andere Städte lernen können. Vieles Neue wird hier zuerst oder mindestens ganz früh ausprobiert. Es werden Problemlösungen und Innova-tionen zum urbanen Zusammenleben ausprobiert, Visionen entwickelt und experimentell im alltäglichen Leben auf die Wirklichkeitstauglichkeit getestet.
Futropolis zeigt in verschiedenen Stadt-touren zukunftsweisende Projekte zu den Themen Architektur, Kunst, Stadtgrün, Zusammenleben und alternativer Verkehr. weiterlesen