‘Berliner Verkehr’

“Ich leb´auf einer akustischen Müllkippe”

Freitag, Oktober 13th, 2017

 Veranstaltung 

Tegel-Initiativen wachsen zusammen

Foto: Axel Lüssow

Foto: Axel Lüssow

Zum „Talk of the Town“ trafen sich am Montag Abend im Zimmer 16 (Florastraße 16) viele engagierte Anwohnerinnen und Anwohner, um über die nächsten Schritte zur Schließung des Flughafens in Tegel zu diskutieren. Eingeladen hat der Stammtisch Pankow Nord, eine Ortsgruppe des Bündnisgrünen Kreisverbandes, moderiert wurde der Abend von Cordelia Koch (BVV-Fraktion Pankow). Unter den Gästen waren neben Stefan Gelbhaar u.a. Vertreter*innen der Beuth-Hochschule, der Zukunftswerkstatt Heinersdorf und der Initiativen „Danke Tegel es reicht“, „Goodbye Tegel“ und „Tegel endlich schließen“.

Stefan Gelbhaar schilderte zunächst die Situation im Berliner Parlament. Es herrscht ein Patt: Das Pro-Tegel-Lager um FDP und CDU beharrt auf das Ergebnis des Volksentscheids, lehnt Müllers Vorschlag für einen runden Tisch mit Mediator*in ab und hat keine Vorstellung, wie es nun weitergehen soll. Die Befürworter einer Schließung um SPD, Linke und Bündnis 90/Die Grünen verweisen auf die Rechtslage und die berechtigten Ansprüche der Anwohner*innen auf Lärmschutz. Dieser Stilstand muss jetzt kippen und die Tegel-Initiativen können dafür zusammen starken Druck ausüben.

In einer differenzierenden und lebhaften Debatte wurden die besten Argumente zur Schließung ausgetauscht und das weitere Vorgehen geplant. Einhelliger Tenor: Die Initiativen müssen zusammenwachsen! Die Kommunikation wird nun in einer Facebook-Gruppe konzentriert. Und es wird Druck auf rechtlicher Ebene gemacht: Mehrere Anwohner*innen prüfen die Möglichkeiten einer Klage gegen den weiteren Flugbetrieb. Die politisch Verantwortlichen werden verstärkt konfrontiert, z.B. über direkten Protest via Briefe und E-Mails, aber auch mit Ortsterminen und weiteren – genaueren – Lärmmessungen. Zudem sollen die Inis auch personell mit am geplanten Runden Tisch sitzen.

Zur Schließung Tegels bleibt noch einiges zu klären – fest steht jedoch eins: Wir haben die Argumente, die Anwohner*innen und die Weitsicht auf unserer Seite.

Die Tegel-Fans werden scheitern

Samstag, September 9th, 2017

 presse: interview 

»Rund zwei Wochen noch, dann geht es um die Zukunft des Flughafens Tegel. Wenn der Volksentscheid für die TXL-Fans ein Erfolg wird, haben der Senat und die rot-rot-grüne Koalition ein Problem. Sie müssen den Berlinern erklären, warum sie sich nicht an das Ergebnis halten. Auch in Prenzlauer Berg, wo Stefan Gelbhaar sein Kiezbüro hat, hängen viele „Tegelretter“-Plakate der FDP. Doch der 41-jährige Grünen-Verkehrspolitiker lässt sich dadurch nicht seine gute Laune verderben.

Sie wirken ziemlich gelassen. Dabei sieht derzeit alles danach aus, dass die Tegel-Fans gewinnen werden.

Da bin ich…«

Artikel in Berliner Zeitung vom 08.09.17 lesen »
Artikel in B. Z. vom 08.09.17 lesen »

Auf’m Prenzlauer Berg

Samstag, September 9th, 2017

 presse: interview 

Wer sind Sie? Wohnen Sie hier im Kiez? Prenzlauer Berg in drei Worten? Wie würden Sie sich im Bundestag für unseren Kiez und unsere Lebensbedingungen einsetzen? Sagt man in oder im Prenzlauer Berg?

Diese und weitere Fragen hat mir das Online-Magazin Prenzlauer Berg Nachrichten gestellt.

Artikel in Prenzlauer Berg Nachrichten vom 05.09.17 lesen »

Fluglärm? Nein Danke!

Mittwoch, August 30th, 2017

 video 

In Tegel haben wir die große Chance, rund vier Millionen Quadratmeter Stadtraum neu mit Leben zu füllen. Das Gelände ist viel zu schade, um dort nur Flugzeuge starten zu lassen. Wir wollen Tegel weiterentwickeln und so die Situation für hudnerttausende Berliner*innen verbessern.

Alle Argumente haben wir auf gruene.berlin/tegel zusammengestellt.

Widerruf des Widerrufs einer fiktiven Genehmigung

Donnerstag, August 3rd, 2017

 pressespiegel 

»An manchen Tagen kann man den Eindruck bekommen, dass die Bundestagswahl auf den 24. September gelegt wurde, weil an dem Tag auch über das von der FDP initiierte Volksbegehren Sachen Flughafen Tegel abgestimmt wird. Die erstaunlich heftige Diskussion über den Berliner Innenstadtflughafen verschiebt zuweilen ein wenig die Relationen.
Das ist auch im Bezirk Pankow, der direkt in der Einflugschneise von Tegel liegt, nicht anders.

Doch kann der alte Flughafen wirklich eine Zukunft haben? Die Prenzlberger Stimme diskutierte darüber mit Sophie Regel, die für die FDP in der Pankower Bezirksverordnetenversammlung sitzt und eine engagierte Befürworterin Weiterbetriebs des Airports ist und Stefan Gelbhaar, verkehrspolitischen Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, der für die Schließung des des Tegeler Flughafens eintritt. …

Stefan Gelbhaar: In der Tat hat die FDP im Berliner Abgeordnetenhaus auch ein Gesetz zum Flughafen Tegel eingebracht. Für die Volksabstimmung wurde allerdings nur ein Beschlussauftrag formuliert. Das liegt wohl daran, dass die FDP eine Rechtsprüfung umgehen wollte. Denn beim Weiterbetrieb des Flughafens wären ja auch andere in ihren Rechten berührt – etwa das Land Brandenburg oder der Bund. Da hätte es sicher eine langwierige Prüfung bis hin zum Verfassungsgericht gegeben. Doch dann wäre der Abstimmungstermin zur Bundestagswahl nicht mehr zu halten gewesen. Ein Beschluss ist aber nicht bindend. …«

Interview in Prenzlberger Stimme vom 02.08.17 lesen »

 

Flughafen-Streit

Donnerstag, Juli 27th, 2017

 pressespiegel 

»… Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung hatte zu einer Diskussion über die Zukunft des Flughafens Tegel ins Ludwig-Erhard-Haus eingeladen. Dabei ging es auch darum, dass die SPD an der Schließung festhält – selbst wenn der Volksentscheid für die Offenhaltung am 24. September ein Erfolg wird.

Moderatorin Christine Richter von der Berliner Morgenpost hakte nach: Heißt das, dass die SPD Bürgervoten nur dann anerkennt, wenn sie ihr in den Kram passen? Stroedter fragte zurück: „Was mache ich, wenn die Mehrheit der Berliner für die Todesstrafe ist?“ Heftige Reaktionen waren die Folge. …

Stefan Gelbhaar von den Grünen bemühte sich, die Wogen zu glätten. „Bürgerbeteiligung ist ein wichtiges Thema“, sagte er. Allerdings liefe ein Verzicht auf die Schließung Tegels bestandskräftigen Gerichtsentscheidungen zuwider. Das Volk könne auch nicht darüber bestimmen, ob Strafurteile aufgehoben werden, gab der Jurist zu bedenken. …

Artikel in Berliner Zeitung vom 26.07.17 lesen »

 

Mini-Elektrobusse

Montag, Juli 17th, 2017

 pressespiegel 

»Sie sehen niedlich aus, fahren mit Strom – und sie werden immer mehr. Kleine Elektrobusse, die keine Fahrer brauchen, breiten sich in Berlin aus.  …. „Solche Versuche sind wichtig, um Erfahrungen mit diesem Verkehrssystem der Zukunft zu sammeln“, sagte der Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar. …«

Artikel in Berliner Zeitung vom 19.07.17 lesen »

 

Erweiterung des U-Bahn-Netzes

Montag, Juli 10th, 2017

 pressespiegel 

»„Wir brauchen keine Diskussion über neue U-Bahn-Strecken. Das hilft nicht weiter“, sagte Stefan Gelbhaar von den Grünen. … „Die Planung und der Bau von neuen U-Bahn-Trassen binden Planerkapazitäten und Finanzmittel, die wir an anderen Stellen dringend brauchen“, sagte der Grünen-Fraktionsvize Gelbhaar. … Was derzeit auf dem Arbeitsplan steht, sei schon aufwendig genug. Der Abgeordnete Gelbhaar nannte ein Beispiel: „Wir müssen weitere Strecken und Anlagen im bestehenden U-Bahn-Netz sanieren, der Instandhaltungsrückstau ist immer noch groß.“ … „Allgemein wird der Aufwand für neue U-Bahn-Projekte immer wieder leichtfertig heruntergespielt, das gilt für die Kosten wie für die massiven Störungen wegen der jahrelangen Baugruben“, so Gelbhaar. …«

Artikel in Berliner Zeitung vom 10.07.17 lesen »

»Neue Linien könne es aber nur unter dem Vorbehalt geben, dass der im Koalitionsvertrag verankerte Bau neuer Straßenbahnlinien und der Aufbau der Radverkehrsinfrastruktur unverändert und schnell durchgeführt werden. “Die U-Bahn darf die Tram-Planungen nicht beeinflussen”, sagt auch der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Stefan Gelbhaar.«

Artikel in Berliner Morgenpost vom 12.07.17 lesen »

Bau der Bahntrasse zum BER

Freitag, Juni 30th, 2017

 pressespiegel 

»Das Leipziger Urteil macht den Weg frei für die Strecke. Sie wird Teil eines transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes. … Stefan Gelbhaar sieht die Verantwortung für das letztliche Scheitern der von den Anwohnern geforderten Tunnelvariante beim alten rot-schwarzen Senat, der sich nicht ausreichend für eine bessere Lösung eingesetzt habe. “Nun ist es wichtig, dass das Umfeld der Bahnanlagen in Lichtenrade gemeinsam mit den Anwohnern so stadtverträglich wie möglich gestaltet wird”, fordert Gelbhaar.«

Artikel in Berliner Morgenpost vom 30.06.17 lesen »

Union ist der perfekte Fahrrad-Club

Donnerstag, Juni 29th, 2017

 pressespiegel 

»Die Entscheidung ist gefallen. Der Fußball-Zweitligist 1. FC Union macht die Alte Försterei, seit 97 Jahren Spielstätte, fit für die Erste Liga. Heute bietet das Fußballstadion Platz für 22.000 Fans, ab 2020 sollen rund 37.000 Zuschauer die Spiele sehen können. Doch wie kommen so viele Menschen nach Köpenick und zurück? … Stefan Gelbhaar von den Grünen setzt auf das Fahrrad. „Eine gute Radverkehrsinfrastruktur inklusive Abstellanlagen am Stadion würde die Tram entlasten. Union ist ein perfekter Fahrradclub“, so der Abgeordnete.  …«

Artikel in Berliner Zeitung vom 28.06.17 lesen »

 

Bahn verteilt Knöllchen für Radfahrer

Sonntag, Juni 25th, 2017

 pressespiegel 

»Die Bahn schleppt jetzt ab – und zwar Fahrräder, die vor ihren Bahnhöfen nicht an einem der offiziell dafür vorgesehenen Ständer angeschlossen sind. Am Südkreuz waren vergangene Woche etwa zwei Dutzend vor dem Bahnhofsgebäude abgestellte Räder mit eigens gedruckten Pappetiketten versehen: „Fahrrad erfasst am…“ und „Fahrrad wird entfernt am…“, lauten die zentralen Botschaften. Sollte der Besitzer sein Rad nicht in Kürze entfernen, droht die Bahn damit, dies auf dessen Kosten zu tun und als „Fundsache“ zu behandeln. Auf der Rückseite ist die Rechtsgrundlage abgedruckt: eine „Besitzstörung“ nach Paragraf 858 BGB.

Der Grünen-Verkehrsexperte Stefan Gelbhaar nennt die Aktion „nicht nachvollziehbar“ und fordert Aufklärung von der Bahn. «

Artikel in Tagesspiegel vom 25.06.17 lesen »

Die Eckpunkte des Radgesetzes

Mittwoch, Mai 24th, 2017

 Radverkehr 

Mit dem Koalitionsvertrag ist ein deutliches Signal zur Stärkung des Radverkehrs in der Hauptstadt ausgesendet worden – das war der Startschuss für die Verhandlungen für ein Fahrradgesetz. Im Koalitionsvertrag ist der Beschluss eines Radgesetzes als (erster) Teil eines Mobilitätsgesetzes vorgesehen. Im April wurden die Verhandlungen über die Eckpunkte für das Fahrradgesetz abgeschlossen. Ein wichtiger Zwischenschritt.

Das sind die Eckpunkte des Radgesetzes

  • Die Zahl der durch unzureichende oder unsichere Infrastruktur schwer verletzten und getöteten Verkehrsteilnehmer in Berlin soll möglichst auf Null gesenkt werden – Vision Zero.
  • Das Land Berlin soll bis 2025 den Anteil des Radverkehrs an allen Wegen auf mindestens 30 Prozent innerhalb der Umweltzone und im Land Berlin auf mindestens 20 Prozent steigern.
  • Ein lückenloses Netz an Radverkehrsinfrastruktur soll entstehen, um schnelle, bequeme und sichere Verbindungen für Radfahrende zu ermöglichen. Das Radverkehrsnetz wird ausgehend von der bestehenden Planung für ein Haupt- und Ergänzungsroutennetz weiterentwickelt und qualifiziert.
  • Das Radverkehrsnetz soll Radwege an allen Hauptstraßen mit Fahrrad- und Nebenstraßen sowie 100 Kilometern Radschnellverbindungen umfassen. Die Radverkehrsanlagen an Hauptstraßen sollen, wo möglich und sinnvoll, als geschützte Radstreifen gebaut werden.
  • Besonders wichtige Verbindungen werden als Vorrangnetz ausgewiesen, in dem der Radverkehr bevorzugt, will heißen beschleunigt wird, z.B. durch eine Grüne Welle. Vorrangnetze sollen ebenfalls für Bus und Tram sowie Autoverkehr ausgewiesen werden – näheres wird im Mobilitätsgesetz geregelt.
  • Bis 2025 sollen 100.000 zusätzliche Radabstellmöglichkeiten in Form von Abstellanlagen und Fahrradhäusern entstehen.

Teile des von der „Initiative Volksentscheid Fahrrad“ vorgelegten Gesetzesentwurfes kollidierten laut einem Gutachten mit der Straßenverkehrsordnung (StVO) festgestellt. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat das Gutachten im Internet publiziert. Der jetzige Entwurf für ein Radgesetz (das waren doch einige Wochen Arbeit) hat diese Probleme behoben, und wird nun weiter geprüft und beraten werden durch den Rat der Bürgermeister (Bezirke) und weitere Senatsverwaltungen.

Wir wollen das Radgesetz nun schnell in das Parlament einbringen und dann mit der Umsetzung loslegen – zum Nutzen aller Verkehrsteilnehmer*innen, ihrer Sicherheit und ihrer Mobilitätsbedürfnisse.

Pubtalk: Die Zukunft des Autos.

Mittwoch, Mai 24th, 2017

 veranstaltung 

DSC00281neuAm Donnerstag, den 18.05.17, beim Berliner Pub talk im en passant diskutierte Stefan Gelbhaar mit Nicola Brüning (Leiterin der Repräsentanz Deutschland der BMW Group in Berlin), Robert Die (Ressortleiter Berlin/Brandenburg beim Tagesspiegel) und Moderator Sebastian Frevel über „Mobilität in der Stadt neu denken – welche Rolle spielt in Zukunft das Auto?“. Die spannende Debatte drehte sich um das Thema Auto versus Fahrrad und wie teilen wir den öffentlichen Raum auf. Ein weiterer Schwerpunkt war Car-sharing mit möglichst viel E-Mobilität und die Frage: Verpasst die deutsche Automobilindustrie den Anschluss?

Weitere Fotos gibt es hier >

Würden Sie für Radwege auf Parkplätze verzichten?

Mittwoch, Mai 17th, 2017

 radio 

»Vor kurzem wurde ein Berufskraftfahrer zu einer Strafe von 2.800 Euro verurteilt – weil er eine Fahrradfahrerin totgefahren hatte. 17 Radfahrer sind letztes Jahr in Berlin im Autoverkehr ums Leben gekommen – so viele, wie lange nicht. Morgen wird der Toten gedacht, beim ‘Ride of Silence’, einem Fahrrad-Corso weltweit, der in Stille an die politisch Verantwortlichen appelliert, mehr Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer zu schaffen.

Genau das hat die Stadt Berlin jetzt auch vor. Die rot-rot-grüne Regierung gibt 20 Millionen Euro für den Bau und die Instandsetzung von Radwegen. Dafür sollen auch Autoparkplätze weichen. Ist das der richtige Weg?

Darüber diskutieren wir in unserem TAGESTHEMA mit Susanne Gugel von der Landespolitik des rbb und mit Stefan Gelbhaar, verkehrspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen..«

Kulturradio | rbb | 16.05.17 | 12.15 | dp

Wir machen die Verkehrswende.

Donnerstag, April 6th, 2017

 rede 

»… Das Mobilitätskonzept des Senats habe drei Leitlinien – Klimaschutz, Teilhabe und Sicherheit. Auf allen drei Gebieten gehe man voran. Er wolle, dass alle Menschen am Verkehr teilnehmen können, nicht nur “die mit dem Führerschein”. Deshalb werde das Sozialticket im Juli um 7,50 Euro günstiger. Zum Autoverkehr sagt er, auch dort habe man etwas vorgefunden, nämlich marode Straßen und Brücken. “Da gehen wir ran”, so Gelbhaar.«

Plenum | Aktuelle Stunde | Abgeordnetenhaus | 06.04.17 | dp

Kandidatur für den Bundestag

Dienstag, März 14th, 2017

 bewerbung 

Bewerbung für den Platz 2 auf der Landesliste

Diese Bundestagswahl wird uns herausfordern. Es wird nach langer Zeit wieder ernsthaft um das Kanzlerinnenamt gekämpft und mehr Parteien versuchen in den Bundestag einzuziehen. Kurzum: Wir müssen uns deutlich und wahrnehmbar positionieren. Wir müssen mit klarem Profil, mit zugespitzten, plausiblen und relevanten Forderungen antreten. Wir müssen zeigen, dass es die Bündnis-grünen braucht, um eine offene und gerechte Gesellschaft zu gestalten und unseren Planeten zu retten.

Klimaschutz funktioniert nur mit der Mobilitätswende. Unser Konzept für ein Netz aus Fahrradstraßen und Radschnellwegen hat die Debatte um die Fahrradstadt Berlin entzündet und dem Volksentscheid Fahrrad den Boden bereitet. Wir haben Ideen für einen nachhaltigen Wirtschaftsverkehr unter Einbeziehung von Lastenrädern entwickelt und den Einsatz von 100% Ökostrom bei der BVG erreicht. Gemeinsam mit den Behindertenverbänden konnten wir die Pläne durchkreuzen, das Absenken der Busse abzuschaffen – ein wesentlicher Beitrag zur Barrierefreiheit.

Mit dem Koalitionsvertrag ist uns Bündnisgrünen Wegweisendes gelungen, insbesondere das Thema Mobilität haben wir tiefgrün geprägt. Einiges haben wir schon jetzt, nach noch nicht einmal 100 Tagen, auf den Weg gebracht: Die Verhandlungen für das Radgesetz laufen, das Bündnis für den Radverkehr formiert sich. Das Sozialticket wird schon im Sommer deutlich günstiger – erstmals seit vielen Jahren.

Aber die Verkehrswende in der Hauptstadt wird durch Bundesvorgaben blockiert und erschwert. Die derzeitig StVO (mehr…)

Berlin bekommt 47 neue Radwege

Dienstag, März 14th, 2017

 pressespiegel 

Der Senat hat entschieden, wo die ersten neuen Radwege entstehen sollen. Jeder Bezirk bekommt etwas von den 20 Millionen Euro, die im Nachtragshaushalt dafür vorgesehen sind. Sogar die Initiative Fahrradvolksentscheid ist vorsichtig optimistisch. …

Poller könnten aber trotzdem kommen, beschwichtigt der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus, Stefan Gelbhaar. In der Liste des Senats steht bei jeder Adresse auch dabei, welche Art Radweg geplant ist: Von “Asphaltierung” über “Schutzstreifen” bis “Zweirichtungsradweg” ist alles dabei. “Der Hinweis der Initiative, keine alten Standards zu bauen, ist richtig”, sagt Gelbhaar. “Wir müssen aber vor allem darauf achten, neue Standards nicht zu verhindern.” Wenn Radschutzstreifen eine gewisse Breite haben, ließen sich Poller möglicherweise ganz leicht hinzufügen, so Gelbhaar.

Artikel auf rbb|24 vom 14.03.17 lesen »

Für Berlins Radler läuft es bald richtig rund

Dienstag, März 14th, 2017

 pressespiegel 

Berlins neue Radpolitik kommt in Fahrt. …„Ohne Umwege gibt es noch in diesem Jahr neue und bessere Radwege. Wir wollen die hohen Erwartungen an uns erfüllen“, sagt Stefan Gelbhaar (40), Verkehrsexperte der Grünen.

Artikel in B.Z. vom 12.03.17 lesen »

20 Millionen für Radwege

Dienstag, März 14th, 2017

 pressespiegel 

Die Koalition will das Berliner Radwegenetz schon in diesem Jahr spürbar verbessern und hat dazu rund 90 Einzelprojekte zu einem Investitionspaket von rund 20 Millionen Euro zusammengefasst. … Die Menschen sollen spüren, dass ein neuer Wind weht“, sagte der grüne Verkehrsexperte Stefan Gelbhaar.

Artikel in Tagesspiegel vom 13.03.17 lesen »

Verkehrswende vor Ort – was steht an in Pankow?

Dienstag, Februar 7th, 2017

 update 

Fotos von der Veranstaltung »

 veranstaltungshinweis 

Grüner Stammtisch Pankow-Nord
Montag, 13.02.17, 19:00 Uhr, Zimmer 16, Florastr. 16

Zu Gast:
StefanGelbhaar (Sprecher für Verkehrspolitik der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus) und
Vollrad Kuhn
(bündnisgrüner Stadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste)

Jeden Morgen und jeden Abend erleben wir dasselbe: eine Blechlawine zwischen Brandenburg und der Berliner Innenstadt fährt durch Pankow. Die Haltestelle am S-Bahnhof Pankow ist lebensgefährlich überlastet. Und in der Tram geht gar nichts mehr – in der Hauptverkehrszeit sind die M1 und die 50 hoffnungslos überlastet. Schließlich, ein Grund zur Freude, der seinerseits für neue Arbeit sorgt: Es fahren so viele Menschen inzwischen mit dem Fahrrad durch Berlin, dass der Platz hinten und  vorne nicht reicht.

Flächengerechtigkeit heißt das Stichwort auch im Verkehr: Wieviel Raum nehmen die Nutzer der öffentlichen (Verkehrs-)Flächen ein, wenn sie sich von A nach B bewegen? Fußgänger und ÖPNV gewinnen den Wettstreit rechnerisch, doch die Fließgeschwindigkeit des Autoverkehrs war zu lange im Fokus. Nun wollen wir die grüne Verkehrswende – im Land Berlin und in Pankow haben sich die Regierungskoalitionen dazu bekannt. Es soll also voran gehen, nur: wie?

Kaum im Amt kommt unser neuer Stadtrat Vollrad Kuhn zum Stammtisch nach Pankow und stellt sich diesem drängenden und zum Teil ungemütlichen Thema. Wir werden Gelegenheit haben, ihm unsere Anliegen, Fragen und Sorgen gleich am Anfang seiner Amtsperiode mit auf den Weg zu geben. Gleichzeitig diskutieren wir mit Stefan Gelbhaar, unserem Pankower Abgeordneten im Abgeordnetenhaus und verkehrspolitischem Sprecher, was die Landesperspektive für Pankow bedeutet.