Die Preise müssen runter – nicht rauf

September 30th, 2016 at 10:28

 pressespiegel 

Neue Preise bei Bus und Bahn

»Bus- und Bahnfahren in Berlin wird abermals teurer. Am Donnerstag beschloss der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) neue Ticketpreise. Sie gelten ab dem kommenden Jahr für die Fahrgäste von Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), Berliner S-Bahn sowie den 42 öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen aus Brandenburg. …

Die Grünen prangern das Index-Verfahren an, da es nicht ausreichend Indikatoren beinhalte. Auch seien Preiserhöhungen ob des wirtschaftlichen Erfolges von BVG und S-Bahn nicht nachvollziehbar. “Die Preise müssen runter – nicht rauf”, sagte der Abgeordnete Stefan Gelbhaar. Die Erhöhung müsse aufgeschoben werden, der Senat sein Veto einlegen.«

Artikel in Berliner Morgenpost vom 30.09.16 lesen »

Die Opposition will die Fahrpreiserhöhung verhindern

»Stattdessen forderte der Abgeordnete Stefan Gelbhaar nach der am Donnerstag beschlossenen Fahrpreiserhöhung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), dass der Senat sein Vetorecht einlegen müsse. … Ein Kritikpunkt ist der Index, bestehend aus Inflationsrate, Kraftstoff- und Strompreis, über den der VBB die Erhöhung berechnet. Für Gelbhaar ist der Index eine “beständige Fahrpreiserhöhungsmaschine”. Der Fahrpreis sei kein rein wirtschaftliches Produkt, das sich aus drei Faktoren erstellen lasse. Sondern auch ein politisches, das etwa das Einkommen berücksichtigen müsse. … Auch der Umweltaspekt in einer Stadt, in der die Grenzwerte für Stickoxide permanent überschritten werden, kommt Gelbhaar beim Index zu kurz. “Eine Preiserhöhung, die das Pendeln aus dem Umland unattraktiver macht, stärkt das Auto.” Wolle man den Modal Split, sprich den Anteil der verschiedenen Verkehrsmittel am gesamten Verkehrsaufkommen, ändern, brauchte es niedrigere Fahrpreise.«

Artikel in Berliner Morgenpost vom 30.09.16 lesen »

Senat: Berlin kann Fahrpreiserhöhung nicht verhindern

»Der Senat sieht wenig Chancen, dass die zum 1. Januar 2017 geplanten Fahrpreiserhöhungen verhindert werden können. Die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wies Forderungen des Grünen-Verkehrspolitikers Stefan Gelbhaar, ein Veto einzulegen, am Freitag zurück. … „Die Überlegungen, die Fahrpreise erneut zu erhöhen, sind nicht nachvollziehbar“, kommentierte Stefan Gelbhaar von den Grünen. „Die Fahrpreise müssen runter, nicht rauf. Es gibt keinen Grund für eine Fahrpreiserhöhung in Berlin. Dafür sprechen die erheblichen Mehreinnahmen bei BVG, S-Bahn und Regio, die niedrigen Energiepreise und eine Inflationsrate bei nahe Null. Es zeigt sich einmal mehr, dass der zur Begründung angeführte Index nicht taugt.“«

Artikel in Berliner Zeitung vom 29.09.16 lesen »

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