Berlins Herz ist Grün

September 28th, 2009 at 13:24

28-09-09 – Zu den Bundestags-Wahlergebnissen vom 27. September 2009

Wir haben unsere Wahlziele erreicht. Deshalb bedanken wir uns bei all denjenigen, die das mit ihrer Stimmabgabe für Bündnis 90/Die Grünen ermöglicht haben. Wir dürfen uns über das beste Zweitstimmenergebnis jemals freuen, das wir in unserer Stadt hatten. Berlin hat das beste grüne Ergebnis aller Bundesländer erreicht.

Nicht nur prozentual haben wir zugelegt. Es gibt auch an absoluten Stimmen Zuwächse – und zwar überall (insgesamt 44.855). Besonders sticht erneut der Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost heraus. In diesem bezirksübergreifenden Ost-West-Wahlgebiet hat abermals Hans-Christian Ströbele den Wahlkreis mit sensationellem Erfolg errungen (46,8 Prozent) und das beste Partei-Ergebnis geholt (29,2 Prozent). Auch im Wahlkreis Berlin-Mitte sind wir die Partei mit dem besten Zweitstimmenergebnis (22,1 Prozent), in Tempelhof-Schöneberg hat unsere Spitzenkandidatin Renate Künast mit 26,1 Prozent ebenfalls ein Rekordergebnis eingefahren und die SPD-Bewerberin deutlich hinter sich gelassen.

Irma Franke-Dressler erklärt: „Den engagierten Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern vor Ort, den Kandidatinnen und Kandidaten, den Unterstützerinnen und Unterstützern gebührt dafür der Dank. Wir werden mit einer derart breiten Aufstellung Schwarz-Gelb in der Hauptstadt ein munteres knall-grünes Oppositionsgewächs vor die Haustür pflanzen. Für Berlin stellt sich die Frage, ob ein Regierender Bürgermeister, der mit seiner Partei derart eingebrochen ist, ein taugliches Zugpferd auf Bundesebene abgeben kann. Wowereit steht für die Behäbigkeit dieses Berliner Senats. Auch das haben die Wählerinnen und Wähler gestern quittiert.“

Stefan Gelbhaar erklärt: „Berlin hat ein großes grünes Herz. Unsere Zuwächse sind nicht nur Ausdruck eines Milieuwandels, sie sind hart erarbeitet. Die inhaltliche Überzeugungsarbeit hat sich gelohnt. Wir haben eigene programmatische Akzente gesetzt. Nur wir haben uns mit dem derzeitigen Krisenphänomen nachhaltig beschäftigt und Lösungskonzepte präsentiert, während andere hohle Forderungen oder platten Personenwahlkampf vorzogen haben. Deshalb lohnt es sich für unseren Landesverband, den Kurs der politischen Eigenständigkeit fortzusetzen und uns nicht zum Anhängsel anderer Parteien zu degradieren.“

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